Umgebung

Walcheren

Walcheren wird auch als „Garten von Zeeland“ bezeichnet. Die ehemalige Insel ist ein Flickenteppich aus Feldern, Wiesen, Bauernhöfen, Polderwegen, malerischen Dörfern und schöne Städten. Walcheren ist der perfekte Ort aktiv zu sein. Wandern, Radfahren, Reiten, Skaten und viele Wassersportarten. Stehend, auf dem Deich von Westkappele, ist es deutlich was es bedeutet, unter dem Meeresspiegel zu leben.

Middelburg

Middelburg ist eine Stadt, die braust. Es wird gelebt, gearbeitet und genossen. Das historische Stadtzentrum, die Vielfalt der Geschäfte, Bars und Restaurants und die Attraktionen und Veranstaltungen machen Middelburg zu einer Stadt, die nicht nur seine Bewohner, sondern auch die Besucher zu faszinieren und zu überraschen weiss.
Middelburg hat für jeden etwas. So können sich die Liebhaber von historischen Gebäuden überraschen lassen aber kommen auch die Shopaholics auf ihre Kosten. Darüber hinaus gibt es das ganze Jahr über Veranstaltungen für Jung und Alt. Auf http://www.uitinmiddelburg.nl/ können Sie entdecken was Middelburg zu bieten hat. Die Webseite bietet auch Informationen über Stadtrundfahrten, Restaurants und Hotels.

Vlissingen

Vlissingen, Stadt am Meer. Eine Stadt, wo die Touristen jeden Sommer von der Atmosphäre und der eindrucksvollen Schifffahrt entlang des Boulevards geniessen können. Bummeln, Einkaufen, Sonnenbaden, all das kann man in Vlissingen.
Die maritime (Kultur-) Geschichte von Vlissingen spüren Sie überall, so auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten. Zusätzlich bietet Vlissingen eine breite Palette von Attraktionen und lockt sowohl Touristen als auch Tagesausflügler.

 

Veere

Veere war einst eine der mächtigsten Handelsstädte am Veerse „Loch“. Jetzt ist es eine der schönste Städte am Veerse Meer.
Die reich beladenen Schiffe aus Schottland haben im Hafen Platz gemacht für Yachten.
Die Lagerhallen und alten Straßen erinnern an die glorreichen Tage der Stadt.
In Veere sehen Sie viele authentische Geschäfte aber auch Boutiquen, Geschenk-und Souvenirläden. Die Geschäfte in Veere sind auch Sonntags geöffnet.

Aktuelle Informationen

Aktuelle touristische Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite des Fremdenverkehrsvereins von Vlissingen. Auch auf der Website des Tourismusvereins Zeeland finden Sie viele Informationen.

 

Natur

Delta (Goeree-Overflakkee)

Wenn Sie Zeeland und die Südholländischen Inseln aus der Luft betrachten, werden Sie sehen, dass dies eigentlich ein Delta ist, der Ort, wo die Flüsse ins Meer fliessen. Daher wird der Bereich der Küste auch als Vor Delta bezeichnet. Unter der Oberfläche werden Sie tiefe Kanäle und flache Bereiche finden. Ebbe und Flut trocknen zweimal täglich die Sandbänke aus und werden zu temporären Inseln im Wasser.
Der Boden ist voller Würmer, Muscheln, Krabben und Garnelen. Ein gedeckter Tisch für die zehntausende von Vögeln, die in der Gegend leben oder auf der Durchreise sind. Bei Ebbe können diese ihre Mahlzeiten verspeisen und sich auf den Sandbänken entspannen. Auch die Seehunde ruhen sich aus oder säugen ihre Jungen auf den Sandbänken. Im flachen Wasser befinden sich viele Jungfische, die dort sicher sind weil dort nur wenig große Fische jagen. Die Küstengebiete sind für die gesamte Nordsee als Brutplatz für Arten wie Flunder, Seezunge, Scholle, Dorsch und Hering wichtig.
Auf europäischer Ebene ist diese Küstenregion ebenfalls von großer Bedeutung. Ein großer Teil des Deltas, die Maasvlakte, an der Spitze von Walcheren, wird daher als Natura-2000-Gebiet bezeichnet. Natura-2000 ist ein Netzwerk von Natuergebieten in Europa. In diesen Bereichen erhalten seltene oder gefährdete Tiere einen Lebensraum. Im Delta sind auch der Ruhe- und Schutzbereich etabliert.

Landgut Ter Hooge (Middelburg)

Ter Hooge ist ein schöner Ort zum spazieren gehen.
Der Wald rund um die Burg besteht hauptsächlich aus Eiche, Esche und Ahorn. Außerdem Buchen, Kastanien, Linden und auch andere Arten sind gepflanzt worden, vor allem in Gruppen oder in einer Linien Bepflanzung. Entlang der Ränder der Rasenflächen, sind Ziersträucher und viele exotischen Arten gepflanzt.
Bemerkenswert ist die große Anzahl von Pilzarten in der Region, es gibt mehr als 200 davon.
Es gibt auch zahlreiche Vögel. Es brüten etwa 40 Arten in der Region, einschließlich der Langschwanzmeise, Mönchsgrasmücke, Gartengrasmücke und Buntspecht. Eine spezieller Brutvogel ist der blaue Reiher.
Besucher können auf den derzeit unbefestigten Wegen wandern. Es gibt zwei Routen, die eine durch den Waldpark und die andere durch die Weide. Bei letzteren werden Stiefel empfohlen !

De Manteling von Walcheren (Oostkapelle)

De Manteling Walcheren ist ein ca. 740 ha grosses Naturschutzgebiet auf Walcheren zwischen Domburg und dem Veerse Loch Damm. Es besteht aus alten Ländereien, Wäldern, Dünen (direkt grenzend an der immer hörbaren Nordsee), stattlichen Alleen und kleinen Wegen.
Rund um das Schloss Westhove und Naturmuseum Terra Maris liegt ein Kräutergarten.
De Manteling ist wegen seiner einzigartigen Flora und Fauna als Natura-2000-Gebiet nominiert worden. Besonders hervorzuheben sind Pflanzen wie Narzissen, Buschwindröschen, Fingerhut und Bärlauch, Pflanzen, die sich einst von Orten in der Umgebung gefestigt haben.
Zusätzlich gibt es viele Rhododendren und seltene Bäume wie die Sumpf-Zypresse am „Goldfischglas“. In den Dünen wachsen Eichenbüsche. De Manteling ist für seine Hirsche bekannt, aber der auch das Reh ist ein Bewohner der Wälder und Büsche in der Gegend.
Außerdem brüten viele Singvögel und Spechte in De Manteling. Bemerkenswert ist das Aussehen der Windelschnecke.

Fort den Haak (Vrouwenpolder)

Fort den Haak ist ein kleines Naturschutzgebiet mit Dünen, Seen, Wiesen und Büschen. Es ist auf dem Gelände der ehemaligen Festung Fort den Haak, einst als Schutz gegen mögliche Landungen der Spanier, an der Nordküste von Walcheren, errichtet worden.
In der Gegend sind salzige und süße Abschnitte. Im salzigen Teil sind salzliebende Pflanzen wie Binsen und Segge vorhanden. Darüber hinaus ist das Gebiet für seine Orchideen, Silberdisteln und seltene Pilze bekannt.
Es gibt eine kleine Kochmöwenkolonie und hier brüten in den Weißdorn-und Holunderbeeren Nachtigall und Grasmücken Schwarzkehlchen.

Alter Veerseweg (Veere)

Das traditionelle Weideland war früher um ein vielfaches größer. Bis zum 16. Jahrhundert fand hier, wie in der unteren Spule, Polsterung statt. Torf wurde unter dem Ton entfernt und für die Salzproduktion verwendet. So entstand ein Muster von flachen Gräben. Das Gebiet wurde durch zahlreichen Bäche in Abschnitte verteilt. Es war sehr nass und es war die Rede von hohem Salzgehalt. Heutzutage ist es Weideland, wo – durch Salzgehalt – eine charakteristische salzige Vegetation entstanden ist. Es gibt viele Wiesenvögel.
Der Kanal durch Walcheren, zwischen Middelburg und Veere, begrenzt das Naturschutzgebiet auf der Südseite. Der Deich wird mit Mittel von Schafen instand gehalten.
Der Graben entlang des Kanals wird durch eine „heule“ überbrückt: eine gemauerte Überbrückung eines Grabens oder eines Wasserlaufes. Durch Abzugskanäle sind die „heule“ in Vergessenheit geraten. Die wenig verbleibenden „heule“ sind inzwischen historisch wertvolle Objekte.
Das Gebiet ist von der Straße (Alte Veerseweg) sichtbar. Dort ist ein Vogelbeobachtungsstandpunkt. An der Südseite ist ein Fußweg, der Veerse Jagdpfad, dieser verläuft von Middelburg nach Veere.

 

Neeltje Jans (Vrouwenpolder / Burghhaamstede)

Neeltje Jans, eine Sandbank an der Mündung der Oosterschelde, wurde in eine Arbeitsinsel verwandelt. Die Basis, von wo der Sturmflutwehr mit Strebepfeilern geprägt wurde. Von einer ruhigen Sandbank zu einer Landschaft aus Sand, Beton, Lagerhallen und Depots. Das war Neeltje Jans 1986, wenn die Strebepfeiler fertig gestellt waren.
Zusammen mit Naturmonumenten hat die Stiftung Zeeland Landschaft ein Naturschutzgebiet entwickelt. Der mittlere Teil Neeltje Jans ist in eine abwechslungsreiche Landschaft aus Dünen umgewandelt worden, worin die vielen Entwicklungsstadien der Dünen zu finden sind.
Auf der östlichen Seite wurde eine Vogelinsel errichtet. Vögel wie Seeschwalben, und Regenpfeifer nisten dort und es gibt Hunderte von Watt Vögeln. Auf der Nordseite ist ein Meeresarm konstruiert. Das ist ein Strand, der auf der seewärtigen Seite durch eine Reihe von Dünen begrenzt wird. Durch eine Öffnung in den Dünen fließt Salzwasser in den Meeresarm und so entwickelt sich immer neues Leben.
Die Natur nutzt schnell neuen Chancen. Auch wenn die Bulldozer noch herum fuhren, gab es schon Hunderte von Vögeln, die Neeltje Jans als Nistplatz entdeckten. Brutkolonien von Silber-und Mantelmöwen und die umliegenden Küstenvögel wie Austernfischer sind hier zu finden. Aber auch Raritäten wie die Zwergseeschwalbe und der Flussregenpfeifer haben nun entdeckt, dass Neeltje Jans ein Paradies ist.
Darüber hinaus gibt es Dutzende von Wasser-und Wattvögeln, die Neeltje Jans als Rastplatz entdeckt haben. Und dann die Vegetation. Es ist erstaunlich zu sehen, wie schnell sich die kargen Sandbänke verwandeln. Typische Arten wie Kreuzkraut und Sanddorn sind hier in Überfluss.
Die feuchten Gebiete sind mit Moos bewachsen und hier und da wächst das schönen Tausendgüldenkraut. Kaninchen, und manchmal in der Ferne eine Robbe, das sind die prominentesten Vertreter der Säugetiere. Und es gibt Schmetterlinge, Käfer, Pilze; kurz gesagt, genug Leben in Sand, Wind und Wasser, genügend Entwicklung und Veränderung.